Leise, unsichtbar und tödlich? Natürlich nicht. Denn hier geht es nicht um eine hochgefährliche Laserkanone, hier geht es um über 50.000 registrierte Benutzer, die mit Büchern nur so um sich schießen.
Die Betreiber der Leserkanone werben auf ihrem Logo mit dem Slogan «Das endgültige Büchergericht». Ich finde das ein bisschen zu hart für ein Bewertungsportal, denn es geht ja schließlich nicht darum, auf Gedeih und Verderb Texte niederzumachen.
Wie dem auch sei. Es scheint eine unendlich große Datenbank von Büchern zu geben, in denen man stöbern, Neues entdecken und Altes wiederentdecken kann. Und eben auch rezensieren kann. Fehlt ein Buch, füllt man ein kleines Formular aus. Wenige Tage später ist es dann auf der Leserkanone verfügbar.
Was mir besonders gut gefällt sind die unterschiedlichen Suchfunktionen nach Buchtiteln, Autoren oder auch Themen. Die Auflistung der einzelnen Verlage, deren Bücher auf der Leserkanone zu finden sind, kann auch wunderbar von Autoren genutzt werden, die selbst auf Verlagssuche sind. Ebenso ist es mit der Auflistung von Bloggern. Wer hier Kontakte knüpfen möchte, wird mit Sicherheit fündig.
Autoreninfos, News, Blogs, Charts, Coveranalysen, ... und sogar die Möglichkeit, Bücherpakete zu gewinnen.
Für wen ist die Leserkanone geeignet? Für alle, die gern stöbern und erst recht für die, die gern mitmachen. Meine Empfehlung: Einfach mal hineinschauen, denn auch eigene Bücher dürfen bis zu 4 Wochen nach ihrer Erstveröffentlichung vorgestellt werden, auf Wunsch sogar mit einem Interview!
https://www.leserkanone.de (externer Link)
