Bücherwürmchen - Archiv 2025

Meine Favoriten: Kelwitts Stern und The Face


Das Cover meiner Ausgabe von „Kelwitts Stern“ ist so unterirdisch, dass ich mich frage, ob der Verlag nicht ganz bei Trost war. Wahrscheinlich hat er sich das irgendwann auch gefragt, denn weitere Auflagen haben ein ansprechenderes Cover. Doch was soll's? Ich gehöre sowieso zur Fraktion „Don't judge a book by its cover“ und glaube, dass es kaum ein Werk gibt, bei dem das zutreffender ist. Der Inhalt hat mich gleich von der ersten Zeile an überzeugt. Trotz starker Parallelen zu E.T., die zum Ende hin immer stärker werden, ist das Buch hochamüsant und wochenlang habe ich davon geträumt, auch einen Kelwitt zu haben. Ein wirklich witziges Buch über einen niedlichen Außerirdischen, der an Technik herumgefummelt hat, was ihn in eine Misere bringt.

„The Face“ von Dean Koontz ist unglaublich spannend und um Längen besser als andere Werke von ihm. Allerdings habe ich festgestellt, dass die Originale immer gut sind, zumindest so weit ich das beurteilen kann, weil ich bisher erst 5 Bücher von ihm kenne. Ich tippe auf schlechte Übersetzungen, wenn einzelne Bücher von ihm enttäuschend sind. „The Face“ hat mich jedenfalls in seinen Bann gezogen.


Liste der gelesenen Bücher 2025:


10.01. Peter Ustinov, Add a Dash of Pity

Enttäuschend. Ich habe mich gelangweilt.


25.01. Paul Cleave, Die Totensammler

Hat mir gefallen. Ist jedoch nichts für Zartbesaitete.


01.02. Dean Koontz, Die Augen der Finsternis

Insgesamt nicht schlecht. Allerdings leider mit ein paar logischen Ungereimtheiten.


05.02. David Alexander, Gene Roddenberry - Die autorisierte Biographie

Ein hoch interessanter Inhalt. Leider sehr anstrengend zu lesen (aufgrund der geringen Schriftgröße) und durcheinander erzählt.


08.02. Tanja Elias, Cor Diaboli - Runde 2 als Testleser. Gene Roddenberrys Biographie lese ich zeitgleich.

Ich mag keine Fantasy-Geschichten, doch Tanja Elias weiß, wie man Geschichten erzählt. update: Seit dem 20.12.25 bin ich auch im Besitz der veröffentlichten Print-Version. Danke, Tanja.


15.03. Alex Sassland, Tod an der Weidenkuppel, Hochtaunus-Krimi (4)

Fluffig. Mehr seichte Unterhaltung als Krimi, allerdings kurzweilig. Hat Spaß gemacht.


22.03. Leonie Swann, Glennkill, Ein Schafskrimi

Insgesamt: mittelmäßig. Fing sehr gut an. Die vielen Wiederholungen wie Schafe „ticken“ haben mich irgendwann gestört.


01.04. Aldous Huxley, Brave New World

Erschreckend. Gut!


11.04. Charlotte Link, Das andere Kind

Ich hatte einen Krimi erwartet (mein Fehler). War es aber nicht. Ich habe mich gelangweilt.


27.04. Margret Murphy, THE DESIRE of the Moth

Von Anfang bis Ende gut. Spannend.


01.05. Helmut Jakob, Die Kugel (als Testleser)

Das Endprodukt kenne ich (noch) nicht. Doch allein die Rohversion war schon recht gut.


18.05. Andreas Eschbach, Ausgebrannt

Es gibt bessere von ihm. Schlecht war es allerdings nicht.


25.05. Michel, Titel kann noch nicht verraten werden (als Testleser)

Bisher kenne ich den Roman nur in Ausschnitten und kann daher keine Aussage treffen, ob er gut wird oder nicht.


01.06. Andreas Gruber, Rachesommer

Ein durchweg spannendes, gut durchdachtes Buch.


08.06. H. P. Karr, Hängen im Schacht: Das Mordsbrevier für’s Mordsrevier (Mordlandschaften)

Nach jeder Geschichte war ich nahe dran, nicht weiterzulesen. Schade.

 

19.06. Dora Heldt, Tante Inge haut ab

Witzige, leichte Unterhaltung zum Schmunzeln. Eine Urlaubslektüre.


27.06. Marc Elsberg, Helix - Sie werden uns ersetzen

Enttäuschend und vollkommen unglaubwürdig, weil Marc Elsberg hier maßlos übertreibt. Im letzten Viertel wird es dann noch schlimmer.


04.07. Brigitte Kanitz, Onkel Humbert guckt so komisch

Witzig. Vergleichbar mit Dora Heldts Tante Inge haut ab.


08.07. Uwe Feick, Titel kann noch nicht verraten werden (Vorwort, Kapitel 1+2 als Testleser)

Eine Wertung kann ich bisher nach den wenigen Seiten noch nicht abgeben.


10.07. Kira Licht, Beauty must die

Werden so wirklich Bestseller gestrickt? Ich fand den Anfang zu vorhersehbar und zum Ende hin wurde es immer unglaubwürdiger. Zumal mich die vielen Formulierungen mit „hatte“ genervt haben.


20.07. Andreas Eschbach, Kelwitts Stern

Wahnsinnig witzig. Ich möchte auch einen Kelwitt haben! Zum Ende hin wird es dann richtig spannend. Das Buch steht jetzt ganz oben auf der Liste meiner Lieblingsbücher.


25.07. Dean Koontz, The Face

Es ist sehr dick und hat 96 Kapitel. Unglaublich, wie es ein Autor schafft, bei diesem Volumen nur ein einziges Kapitel zu schreiben, das weniger spannend war als der Rest. Ich bin begeistert von diesem Werk! Es hat zudem ein schönes Ende.


23.08. Robert James Waller, Die Brücken am Fluss

Bis zum Schluss bleibt die Geschichte an der Oberfläche, zum Ende hin wird es richtig langweilig. Eins der wenigen Beispiele, bei denen der Stoff in einem Film deutlich besser umgesetzt wurde.


30.08. Thomas Hesse / Renate Wirth, Das Dorf

Ganz nett geschrieben, doch mangelt es an Spannung. Zudem sind mir zu viele Klischees untergebracht. „Die Spinne“ des Autorenduos hat mir besser gefallen.


06.09. Andreas Eschbach, Black*Out

Toll, aber leider ein Dreiteiler, was ich zu spät bemerkt habe. Nun denn. Weil ich die Geschichte wirklich gelungen finde, muss ich wohl in den sauren Apfel beißen. Allerdings muss ich die anderen Teile erst kaufen. Bis dahin lese ich Bücher, die noch bei mir zu Hause im Regal stehen.


11.09. Herbert Knebel, Jetz is’, wo früher inne Vergangenheit die Zukunft war

Das Buch beinhaltet einen Starschnitt (kein Scherz) sowie ein Daumenkino. Jedes Kapitel mit „Boh ey“ los. Das nervt. In Summe ist das Buch eine Enttäuschung mit wenigen Lichtblicken.


17.09. Julia Wallis Martin, Das steinerne Bildnis

Der Klappentext hört sich gut an. Fluffig geschrieben, bisher aber noch nicht sehr spannend. Heute, am 26. September bin ich fertig geworden. Das Fluffige verliert sich recht schnell. Ich musste oft zurückblättern. Insgesamt konnte mich die Geschichte nicht packen. Sie ist langweilig.


26.09. Cody Mcfadyen, Das Böse in uns

Wieder ein spannender Klappentext. Wieder eine Enttäuschung. Das Buch hat mich beinahe genauso gelangweilt wie Das steinerne Bildnis. Allerdings ist Das Böse in uns besser geschrieben, sodass ich nicht ein einziges Mal zurückblättern musste.


08.10. Ho. Ro. Matzke, Der Fisch im Stein

Das super illustrierte Buch geht gut los. In Gänze konnte mich das Erstlingswerk jedoch nicht überzeugen.


18.10. Stephen King, Achterbahn

Eine spannende Gruselgeschichte, die zugleich zum Nachdenken anregt.


19.10. Loriot, Loriots Kleiner Ratgeber

Guter alter Humor, teils sarkastisch.


20.10. Peter James, Stirb ewig

Ein Thriller. Trotz ein paar logischer Ungereimtheiten von Anfang an fesselnd!


22.10. Pete Muller, Q-finity (als Testleser)

Verraten kann ich noch nichts.


15.11. Alexander Jungchen, Isabella, Tochter der Zeit - Im Arm des Pharaos

Kurz und kurzweilig mit großem Unterhaltungswert und Humor. Kann man einfach so weglesen. Es hat Spaß gemacht.


27.11. Edgar Wallace, Der Frosch mit der Maske

Ein Klassiker. Tolle Story. Allerdings habe ich eine E-Book - Version mit vielen Fehlern.


04.12. Annabell Schilling, Frag mich morgen noch mal

Einfach nett! Super ausgearbeitete Charaktere, leichte Erzählweise. Eine Liebesgeschichte, die Spaß macht und locker erzählt ist. Die Autorin hat einen sehr schönen Stil.


06.12. Diverse Autoren, Fünf-Uhr-Tod - Schwarzer Tee und schwarze Geschichten

Ich habe mich auf kurze, spannende Kriminalgeschichten gefreut. Meine Erwartungshaltung wurde voll erfüllt.


07.12. Diverse Autoren, Killerkakao - Süßer Kakao und schwarze Geschichten

Kurzgeschichten mit Bezug zu einem Heißgetränk namens Kakao mit einem Schuss Kriminalität versprachen interessant zu sein. Waren sie auch. Dennoch hat mir der Fünf-Uhr-Tod besser gefallen.


08.12. Annabell Schilling, Frag mich niemals wieder

Ich erwartete eine ebenso witzige Geschichte wie „Frag mich morgen noch mal“. Allerdings ist dieses Nicht-Heiraten-Wollen-Buch weniger spritzig als sein Vorgänger. Der angenehme Stil der Autorin schlägt jedoch auch hier durch. Fazit: Eine schöne Liebesgeschichte mit einigen Turbulenzen.


12.12. Dean Koontz, Chase

Hörbuch (englisch). Das Erstlingswerk des Meisters ist kurz und kurzweilig und wird hervorragend von Nick Podehl vorgetragen.


14.12. Annabell Schilling, Frag mich doch endlich

Nein. Ich bin mit Chase noch nicht fertig. Das Hörbuch ist mein Begleiter beim Tapeten-Abreißen und Anstreichen. Annabells Buch lese ich zwischendurch. Ebenso unterhaltsam wie die anderen beiden Teile. Natürlich mit einem schönen Ende, ein echter Liebesroman eben.


18.12. Roland Muller, Eisfalle

Der erste Teil „Eisrausch“ hat mir viel besser gefallen. Der zweite Teil ist zwar nicht schlecht, doch bleiben die Figuren blass und nichtssagend.


20.12. Diverse Autoren, Erfolg

Eine Anthologie aus dem Block-Verlag, herausgegeben von Dr. Franziska Dittert und Helmut Kurt Block. Ich lese die kurzen Geschichten zum Thema Erfolg immer mal wieder zwischendurch beim täglichen Indoor-Radtraining.


24.12. Victor Hugo, Der Glöckner von Notre Dame

Nach langer Zeit lese ich einen Klassiker. Die alte Sprache fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Das Werk ist dick, der Anfang ist gut.