Bücherwürmchen - Archiv 2021
Meine Favoriten: NSA und Gliss
Meine Lieblingsbücher stammen in diesem Jahr beide aus der Feder von Andreas Eschbach. Im Grunde genommen, weiß ich gar nicht so recht, welches ich besser finde. Beiden Büchern liegen geniale Ideen zugrunde. Wobei ich immer „Gliss“ nenne, wenn ich nach meinem absoluten Lieblingsbuch gefragt werde. Während „NSA“ ein erschreckendes Szenario schildert, erzählt „Gliss“ von einem spannenden Abenteuer, bei dem ich gleich nach den ersten Zeilen glaubte, mittendrin zu sein in der tödlichen Weite.
Liste der gelesenen Bücher 2021:
03.01. Ralf T. Franzen, Der Andere (als Testleser, Anfang Mai dann auch das fertige Werk)
Nicht fehlerfrei, aber witzig.
13.03. Stephen King, Im Kabinett des Todes
Eine Kurzgeschichtensammlung mit guten und weniger guten Geschichten.
23.03. Andreas Eschbach, Das Jesus-Video
Hochinteressant und unterhaltsam, wobei mir allerdings das Ende, das nicht enden will, zu lang ist.
05.04. Pascal Bussy, Neonlicht - Die Kraftwerk Story
Sehr interessante Einblicke in eine eigene (Musiker-)welt.
15.04. Caroline Graham, Faithful unto Death - A Detective Chief Inspector Barnaby case
Weder langweilig noch spannend, mit ernüchterndem Ende. Kein Vergleich zu The Killing at Badger’s Drift.
27.04. Tess Gerritsen, Der Meister
Spannend bis zum Ende. Im letzten Drittel unnötige Wiederholungen, was dem Gesamtwerk allerdings keinen Abbruch tut.
03.05. Ralf T. Franzen, Der Andere
Leider immer noch fehlerbehaftet. Am Ende stirbt jemand, vom Autor unbeabsichtigt, zweimal. Dennoch witzig.
08.05. Catrina Seiler, Alpaka 66
Eine wunderbare Idee, ausbaufähig.
12.05. Hakan Nesser, In Liebe, Agnes
Die Handlung geht gegen Null. Soll ein Krimi sein, ist meiner Ansicht nach jedoch ein ungewöhnlich erzähltes Beziehungsdrama.
15.05. Jewgeni Iwanowitsch Samjatin, WIR
Ein Sciencefiction-Klassiker aus dem Jahr 1920 mit einem entsetzlichen Szenario. Alles ist gleich, gleichförmig und reguliert. Samjatins Vision kann aktueller nicht sein, obwohl er vom Genderwahn nichts ahnen konnte.
20.05. Marie Hermann, Saubere Verhältnisse
Ein Bestseller - Jedoch nicht für mich. Zu viele logische Fehler schon im ersten Drittel.
22.05. Ann Granger, Kerzenlicht für eine Leiche, Mitchell & Markbys achter Fall
Hat mir gefallen. Das Buch ist der „lebende“ Beweis dafür, dass ein schlechtes Cover nicht zwangsläufig zu einem Ladenhüter führt.
26.05. Karin Slaughter, Dreh dich nicht um
Ganz gut geschrieben, aber unglaubwürdig. Eine Überraschung am Ende, der Rest plätschert vor sich hin, trotz einiger Leichen, roher Gewalt und Sexszenen.
31.05. Marie Hermanson, Das unbeschriebene Blatt
Eine fesselnde Geschichte. Das war mal etwas ganz anderes. Sehr gut trotz miesem Cover und doofem Klappentext.
03.06. Eric Goffin, Wahrheit ist ein wegloses Land
Der literarische Psychokrimi, wie sich das Werk selbst nennt, basiert auf einem wahren Fall. Er gehört zu den größten Justizskandalen Frankreichs.
13.06. Lloyd Osborne / Robert Louis Stevenson, Die falsche Kiste
Einfach nur lustig. Hat mich an typische Verwechslungskomödien am Theater erinnert.
17.06. Umberto Eco, Die Insel des vorigen Tages
Toll geschrieben, wenngleich das Ende ein wenig unzufriedenstellend ist.
25.07. Bret Easton Ellis, The Informers
Abgebrochen, was ich sonst nie mache.
13.08. Andreas Eschbach, NSA - Nationales Sicherheitsamt
Der Überknaller, super! Besser geht es kaum.
28.08. Erwin Kohl, Grabtanz
Hat mir überhaupt nicht gefallen. Trotz des regionalen Bezugs zu meiner Heimat.
10.09. Timur Vermes, Er ist wieder da
Ein Buch, das mit einem ernsthaften Thema spielerisch umgeht und trotz eines kleinen logischen Fehlers zu Beginn richtig gut ist.
25.09. Marc Elsberg, ZERO - Sie wissen, was du tust
Dystopisch! Mitreißend! Eine Verfolgungsjagd, wie ich sie bisher noch nirgends gesehen oder gelesen hätte. Super.
03.10. Jonathan Kellerman, the conspiracy club
Spannung pur. Mit Wendungen. Der Leser weiß nicht, wem er über den Weg trauen kann.
19.11. Erwin Kohl, Der war schon tot
Ein witziger Regionalkrimi. Der beste Kohl, den ich kenne.
02.12. Johannes Freitag, Chronik der Grenzlande - Traum
Nicht meins, da ich kein Fantasy-Fan bin. Zudem sind deutlich zu viele Fehler enthalten, über die ich nicht hinweglesen konnte.
07.12. Andreas Eschbach, Der letzte seiner Art
Hat mir alles in allem gut gefallen. Der Anfang hat mich mitgenommen, die Mitte plätscherte, das Ende war mir zu „liebesbehaftet“.
14.12. Anthony Burgess, Clockwork Orange
Da ich zunächst nur den Film kannte, hat mich das versöhnliche Ende doch sehr überrascht.
21.12. Andreas Eschbach, Gliss - Tödliche Weiten
Wahnsinn! Dick, aber toll. Kann man durchrutschen (passend zum Inhalt).