Herzlich willkommen auf den Seiten von Susanne Kowalsky

Gedichte - Fun Rhymes


Spinnen sind auch anders

Das Netz ist da

Sie krabbelt nicht

Und weiblich ist sie doch

Der Fang ist da

Er schmeckt gar nicht

Und brauchbar ist er doch

Im Garten ist sie und im Keller

Nur mehr als selten auf dem Teller

Nur ein Bein ziert sie, nicht gar acht

Im Hellen hängt sie und bei Nacht

Das Gerüst ganz fest

Sie sitzt nicht drin

Und anders ist sie doch

Der Faden stark

Er klebt gar nicht

Und sinnvoll ist er doch

Die Klammern halten Hemd und Hose

Ohne Stromfluss aus der Dose

Ohne Angst und ohne Schrecken

Trocknen auch die dicken Decken

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Der Grashalm

Hin und her

So fährt er

Her und hin

Macht das Sinn?

Der Grashalm denkt bei sich

Der Mäher hat'n Stich


Hin und her

Her und hin

Gibt das etwa einen Sinn?

Hin und her

Her und hin

Übrig bleibt ein kurzer Pin.

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Rudolf und der Sonntagsausflug

Sonntags sind sie oft zu sehen
Rudolf und der eig'ne Sohn
Zu früher Stunde beide gehen
Zu "Bieger" hin mit Vaters Lohn

Der Weg mit Namen "B-fünf-zehn"
Führt sie schnell zum Ziel
Beide können gerade geh'n
Reden dabei viel

In der Kneipe innen drin
Trinkt man gerne Bier
Diskutiert den Lebenssinn
Wo zwei sind, sieht man plötzlich vier

Rudolf und der eig'ne Sohn
Müssen jetzt nach Hause gehen
Durch den Wald und schwankend schon
Sonntags sind sie oft zu sehen
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Die Geschichte vom kleinen Ypsilon
 

Es war einmal ein kleines "i"

Und keiner mochte dieses "i"

Nicht das "s" und nicht das "l"

Zusammen waren sie sehr schnell


Nicht das "p" und nicht das "o"

Zusammen waren sie ein "Po"


Das "n" war furchtbar arrogant

Kam vor im dicken, fetten Schmand


Das "i"? Das "i" war mittendrin

Allein ergab es keinen Sinn


Alle, alle lachten sie

Über's kleine "i"


Da dachte sich das kleine "i"

Das keiner mochte, dieses "i"


Ich laufe einfach schnell davon

Und werd' ein kleines Ypsilon

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Sabines Opfer

"Tu den weg!", so sagte sie.
Der Bruder war nicht sehr willkommen
Was noch kommt, das ahnte sie
Sie hat sich nicht grad nett benommen

Jahre später war's so weit
Die Musik hat's ihm angetan
Und macht noch viel mehr Spaß zu zweit
"Gib mir die Gitarre an!"

Sie tat's nicht gern
Doch tat sie es
Bald war ihr Bruder laut zu hör'n
Für die Gitarre war es Stress

Der Bruder schlug die Saiten
Anfangs schräg und dann viel runder
Sabine konnt' ihn jetzt begleiten
Geschehen war ein kleines Wunder
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Einfach grausig herzoglich!
 
Das Glück blieb ihm verwehrt

Hier, hier war er ganz verkehrt

Auch drüben in dem ander'n Haus

Sah's für ihn nicht sehr gut aus

Auch nebenan

Konnt' er nicht zeigen

Was er kann

Auch gegenüber nicht

Da blieb sein Spuk nur schlicht

Auch dort beim jungen Schreiner

Erschrak sich nicht mal einer

Wie gern' wär' er für immer

Im Hemdchen leicht bekleidet

Gespukt durch alte Zimmer

Dann sah er in der Ferne es

Brauchte noch den richt'gen Dress

Dann kam die Hoffnung wieder

Fröhlich sang er Schauerlieder

Dann stöberte er wild herum

Sucht' nach Tüchern und nach Laken

Froh gesinnt geht er bald um

Dann fand er eins

Das war nun seins

Stülpte es um Mark und Bein

Ein richt'ger Geist konnt' er nun sein

Ins Gemäuer eingezogen

Freut sich unser kleiner Geist

Spukt mal grad und mal gebogen

In dem alten Schlosse

Die Kaffeedamen er verdrosse

In der Führung mittendrin

Frau Minge gleich verlor den Sinn

In alten Schlössern spukt es sich

Am besten voller alter Damen

Einfach grausig herzoglich!
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Silke in der Badewanne

Das Wasser rein ganz heiß mit Schaum
Schöner noch als jeder Traum

Ein volles Bad mit Spielzeugruder
Mit Ente auch und mit dem Bruder

Wie wunderbar das Baden ist
"Au und aua, so ein Mist!"

Wer schimpft denn hier im warmen Nass?
Und trübt damit den Badespaß?

Silke jammert jedes Mal
Der Stöpsel wird für sie zur Qual

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Peter und die Ungeduld


Der kleine Peter macht sich Sorgen
Denkt die ganze Zeit an Morgen

Einmal nur auf sich gestellt
Weiß er nicht, wann der Wecker schellt

Die Mama zeigt ihm liebevoll
Was das mit den Zeigern soll

Der kleine Peter hält's nicht aus
Er will jetzt endlich aus dem Haus

Der große Zeiger zeigt die Stunde
Der kleine macht dann auch die Runde

Das dauert ihm zu lange
Er ist so schrecklich bange

Einfach an der Uhr gedreht
Gucken wie der Zeiger steht

Doch ach herrje, das Zeigerspiel
Führt ihn nicht sofort zum Ziel

Der kleine Peter läuft schnell los
Wo bleiben nur die ander'n bloß?

Er hat's geschafft, er freut sich sehr
Nur die Schule ist noch leer!